Trocknungstechniken

Details

Vorteile einer Trocknung im Überdruckverfahren:

  • Schnelle Installation der Trocknungsgeräte
  • Installierte Luft-Schläuche werden platzsparend verlegt - so können Sie die Räume weiter nutzen!

Bei diesem Verfahren werden Kernlochbohrungen von 50 Millimeter Durchmesser durch den Fußboden (Estrich mit Belag) bis auf die Betondecke gebohrt. In diesen Bohrlöchern werden Schläuche befestigt, durch die dann mittels eines Seitenkanalverdichters trockene Luft hineingedrückt wird. Diese Luft verteilt sich in der Dämmschicht, reichert sich mit Feuchtigkeit an und tritt dann durch Entlastungsbohrungen oder durch die Randfugen im Wandbereich wieder aus. Diese Luft wird dann mittels aufgestellter Kondenstrockner wieder getrocknet.

Vorteile einer Trocknung im Unterdruckverfahren:

  • weniger Ansaug-Bohrungen, Beschädigungen am Gebäude werden verringert
  • Fußbodenheizungen müssen nicht mehr thermografisch geortet werden
  • verkürzte Trocknungszeiten reduzieren mineralische Ausblühungen an Natursteinen, Fliesen und Wände
  • Die austretende Luft kann mittels Mikrofiltern gefiltert werden - Bewohner sind somit eventuellen Konzentrationen von Feinstäuben, Mikrofasern, Schimmelsporen und Bakterien nicht ausgesetzt

Beim Unterdruckverfahren (Vakuum / Saug) wird der ganze Vorgang umgekehrt: Mit den Seitenkanalverdichtern wird die feuchte Luft aus der Estrichdämmschicht herausgezogen und mittels Kondenstrocknern entfeuchtet. In der Dämmschicht entsteht dadurch ein Unterdruck, der sich auf Grund der nachströmenden, getrockneten Luft über die Randfuge oder über Entlastungsbohrungen ausgleicht. So entsteht ein kontinuierlicher Trocknungsprozess, der beendet ist, wenn die materialspezifische Ausgleichsfeuchte erreicht ist.

   
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